Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: The Novice
Seiten: 604
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-24395-2
Inhalt:
Im zweiten Teil von Trudi Canavans Magier-Trilogie wird Soneas Leben als Novizin der Magiergilde geschildert. Da sie ein Mädchen aus dem Hüttenviertel, dem Stadtteil der Armen und Diebe kommt, hat sie es sehr schwer Anschluss bei ihren Mitschülern zu finden. Besonders der arrogante Regin spielt Sonea immer wieder übel mit und verbreitet gemeine Gerüchte über sie. Soneas Mentor Rothen gibt sich alle Mühe, Sonea beizustehen, doch dann wird den beiden das Geheimnis des Hohen Lords, das Sonea durch Zufall entdeckt hat zum Verhängnis und Soneas Alltag scheint sich noch zu verschlimmern…
Über den Autor:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurelias Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte.
Ihr Debütroman, der erste Band der „Gilde der schwarzen Magier“ wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen zu einem spektakulären internationalen Bestseller-Erfolg geworden.
Mehr über die Autorin:
(aus dem Klappentext entnommen)
Meine Meinung:
„Die Novizin“ beginnt ein paar Monate nachdem Sonea sich entschlossen hat, der Magiergilde beizutreten. Schon bei der Aufnahmezeremonie wird klar, dass Sonea es mit ihren neuen Mitschülern schwer haben wird, denn sie trifft auf Misstrauen und Arroganz. Immer wieder wird sie schikaniert.
Dieses Szenario kennt man ja aus einigen Jugendbüchern und Fantasybüchern, die in einer Schule spielen. Was mich an diesem Buch begeistert hat, ist Soneas Entschlossenheit und ihr Mut sich von den anderen nicht fertig machen zu lassen und Stolz zu beweisen. Sie versucht selbstständig ihre Situation zu verbessern, allerdings ohne die Regeln zu verletzen (wie es ja in manch anderem Buch passiert), denn Sonea ist klug genug, um zu wissen, dass ein Regelbruch das ist, was alle von ihr erwarten würden.
Sonea entwickelt sich zu einer starken und selbstbewussten Figur, die nicht nur ihr eigenes Wohl im Sinn hat und so gut wie immer mit einem wachen Geist und Klugheit gegen ihre Mitschüler auftrumpfen kann. Dadurch wurde sie mir im Laufe des Buches sehr sympathisch und die Geschichte war dadurch umso fesselnder.
Wie schon im ersten Band ist das Buch in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten wird von Soneas „Kampf“ mit ihren Mitschülern geschildert und im zweiten kommt ein Wendepunkt in der Geschichte, der den Leser dazu animiert weiterzulesen und neue Schwung mit sich bringt.
Ebenfalls enthält „Die Novizin“ einen ständigen Perspektivwechsel. Diesmal wechseln sich Soneas Geschichte (aus Sicht Soneas und Rothens) und die Geschichte von Dannyl, dem neuen Botschafter der Gilde in Elyne, ab. Dadurch, dass die beiden Geschichten durch einige Gegebenheiten verknüpft sind und beide ein gewisses Spannungspotenzial haben, wollte ich das Buch fast gar nicht aus der Hand legen. Immer wieder wollte ich wissen, wie es in mit den beiden Erzählsträngen weitergeht und wann sie wieder aufeinander treffen.
„Die Novizin“ ist auf jeden Fall eine sehr gelungene Fortsetzung von „Die Rebellin“ und kann eindeutig mit dem Vorgängerband mithalten.
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