Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
englischer Titel: Bartimaeus 2. The Golem’s Eye
Seiten: 672
Verlag: Omnibus
ISBN: 978-3570218538
Inhalt:
Der junge und ehrgeizige Zauberer Nathanael, der sich in der Zaubererwelt John Mandrake nennt, hat nach seinem Abenteuer mit dem Amulett von Samarkand eine steile Karriere begonnen. Doch seit neuester Zeit verübt der Widerstand immer wieder neue Anschläge und als diese auf einmal ungeahnte Maßstäbe annehmen und Nathanael bezweifelt, dass sie tatsächlich vom Widerstand verübt wurden, muss er um seine Stellung fürchten. Seinen einzigen Ausweg sieht er darin, wieder einmal den Dschinn Bartimäus zu beschwören.
Derweil bereitet der Widerstand unter der Leitung eines geheimnisvollen Fremden einen neuen Plan vor. Nur Kitty, die schon einen kurzen Auftritt im ersten Band hatte, kommt das Ganze etwas komisch vor.
Über den Autor:
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London.
Meine Meinung:
Ähnlich wie im ersten Band geht es rasant und witzig zu in diesem Buch. Jonathan Strouds Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.
Im zweiten Teil der Bartimäus-Reihe wird eine neue Hauptfigur eingeführt, Kitty, die man schon einmal kurz im ersten Band kennenlernt. So wird in diesem Buch aus drei Perspektiven erzählt (Bartimäus, Nathanael und Kitty), was einem verschiedene Sichtweise auf das Geschehen ermöglich. Dabei haben besonders die Übergänge überzeugt.
Auch wurden die witzigen Fußnoten in Bartimäus’ Passagen beibehalte, die dem ganzen immer eine gewisse komische Note verleihen.
Leider kamen diese Passagen eher weniger vor, weil zumeist aus Kittys oder Nathanaels Sich erzählt wird. In der Mitte des Buches ergab sich dadurch doch schonmal die ein oder andere Länge, wobei ich die Geschichte insgesamt sehr spannend fand.
Leider kommt „Das Auge des Golem“ nicht ganz an den ersten Band der Reihe heran, ist aber dennoch auf jeden Fall lesenswert.
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